Klima aus 10 Jahren, Flugzeiten ab 23 deutschen Flughäfen und Gesamtpreise für alle Reisenden.
Fränkische Schweiz

Beste Zeit: Juni bis September

Urlaub in der Fränkischen Schweiz

Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion

Die beste Reisezeit in der Fränkischen Schweiz ist Juni bis September mit Tageshöchstwerten bis 24 °C.

Ab Berlin bist du in ca. 1 h 03 in der Fränkischen Schweiz.

7 Tage Fränkische Schweiz im August, Kultur, ab Berlin

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Beste Reisezeit
Juni bis September
Tageshöchstwert im Juli
24 °C
Flug ab Berlin
ca. 1 h 03
Fränkische Schweiz
Fränkische Schweiz
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Fränkische SchweiziFoto: (User:Alma) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Fränkische SchweiziFoto: pegasus2 · Public domain · Wikimedia Commons

Urlaub in der Fränkischen Schweiz: Felsen, Höhlen und Bier

Die Fränkische Schweiz ist ein Mittelgebirge nördlich von Nürnberg, zwischen Bamberg, Bayreuth und Forchheim. Sie gehört zur Fränkischen Alb, und ihre Täler haben Flüsse wie die Wiesent tief in den Kalk gegraben. Über 1.000 Höhlen, Burgen auf Felsspornen, etwa 4.000 Kilometer markierte Wanderwege und weit über 250 Brauereien machen die Region zu einem Ziel für Wanderer, Kletterer, Familien und Genießer.

Fränkische Schweiz
Fränkische Schweiz
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Die beste Reisezeit reicht von Juni bis September mit 20 bis 24 °C am Tag. Im Frühling blühen die Kirschbäume in den Tälern, und zu Ostern schmücken die Dörfer ihre Brunnen mit bunten Eiern. Im Herbst färben sich die Buchenwälder über den Felsen, und im Oktober kochen die Wirte in den scharfen Wochen mit Meerrettich.

Die Region passt zu dir, wenn du Natur vor der Haustür suchst und abends in einem Brauereigasthof einkehren möchtest. Für ein Wochenende aus Nürnberg, Bamberg oder Erlangen ist sie genauso gut geeignet wie für eine ganze Urlaubswoche mit Wanderschuhen, Kletterseil oder Kajak.

Welche Gegend der Fränkischen Schweiz passt zu dir?

Die Region teilt sich grob in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Der Norden oberhalb von Pegnitz, Pottenstein und Ebermannstadt reicht in die Landkreise Bamberg, Bayreuth und Lichtenfels. Hier liegen Aufseß, der Ort mit den meisten Brauereien pro Einwohner weltweit, und Thurnau mit Schloss und Töpfermuseum. Der Süden umfasst den Landkreis Forchheim und den südlichen Landkreis Bayreuth.

Das Wiesenttal ist das Herz der Region. Ebermannstadt bildet sein Eingangstor und hat einen Bahnhof, Muggendorf und Streitberg liegen direkt am Fluss, und Gößweinstein thront mit seiner Wallfahrtsbasilika und Burg über dem Tal. Wer Höhlen und Kletterfelsen in Laufweite haben möchte, wohnt am besten in Pottenstein mit der Teufelshöhle.

Für Familien bietet sich Egloffstein mit Burg und dem Wildpark Hundshaupten an. Gräfenberg ist der Startpunkt für den Fünf-Seidla-Steig, und Waischenfeld mit seiner Burg auf einem Felsplateau gilt als Treffpunkt der Fliegenfischer. Forchheim, die alte Königsstadt, verbindet Fachwerk und Kellerwald mit einer guten Bahnanbindung.

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Sehenswürdigkeiten in der Fränkischen Schweiz

Die Teufelshöhle bei Pottenstein ist die bekannteste Schauhöhle der Region. Hinter einer mächtigen Eingangsgrotte führt die Führung von etwa 45 Minuten zu Tropfsteinen und in den Barbarossadom, einen Saal von 45 mal 18 mal 15 Metern. Die Binghöhle in Streitberg entdeckte der Nürnberger Spielwarenfabrikant Ignaz Bing im Jahr 1905. Sie ist rund 400 Meter lang und die größte Galerietropfsteinhöhle Deutschlands. Die Sophienhöhle im Ahorntal zählt zu den schönsten Höhlen des Landes.

in der Fränkischen SchweiziFoto: Geiserich77 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Über der Landschaft stehen Burgen und Aussichtspunkte. Der Kleine Kulm ist mit 626 Metern der höchste Berg der Region, auf seinem Gipfel steht ein 15 Meter hoher Aussichtsturm aus dem Jahr 2000. Die Burgruine Leienfels liegt auf einem 590 Meter hohen Schlossberg, die Neubürg bei Mistelgau erreicht 587 Meter. Die Felsklippe Wichsenstein und die Aussichtspunkte bei Gößweinstein geben dir weite Blicke über das Wiesenttal.

Ein Besuch lohnt sich auch im Felsengarten Sanspareil bei Wonsees mit der Burg Zwernitz, einem Landschaftsgarten zwischen bizarren Felsen. Im Leinleitertal bei Heiligenstadt sprudeln an manchen Tagen die Tummler, Karstquellen, die Wasser bis zu zwei Meter hoch werfen und an anderen Tagen ganz ruhen. Museen wie das Fränkische Schweiz Museum oder das Scharfrichtermuseum in Pottenstein ergänzen das Programm für Regentage.

Wandern in der Fränkischen Schweiz

Mit etwa 4.000 Kilometern markierten Wegen ist die Fränkische Schweiz eine der großen Wanderregionen Deutschlands. Die Touren führen durch schattige Täler, über Hochflächen mit Wacholderheiden und hinauf zu Felsen mit Aussicht. Weil die Wege meist kurz sind und Orte dicht beieinander liegen, kannst du Etappen flexibel planen und mittags in einem Gasthaus einkehren.

Der Klassiker unter den Genusstouren ist der Fünf-Seidla-Steig, ein Brauereiweg von etwa 10 Kilometern, der fünf private Brauereien in Gräfenberg und Weißenohe verbindet. Auch die vielen Bierkeller sind beliebte Wanderziele. Wer Höhlen erleben möchte, wandert zum Quackenschloss und zur Riesenburg bei Engelhardsberg oder zur Klauskirche bei Betzenstein, die du zu Fuß durchqueren kannst.

Ein lohnender Gipfel ist das Walberla bei Forchheim, ein Tafelberg mit weitem Blick über das Regnitztal. Für Rundwege im Wiesenttal starten viele in Muggendorf oder Streitberg. Nimm bei Touren mit Höhlen eine Taschenlampe mit und geh nie allein in eine unerschlossene Höhle.

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Klettern, Paddeln und Baden

Die Kalkfelsen der Fränkischen Schweiz, oft Frankenjura genannt, gehören zu den bekanntesten Klettergebieten der Welt. Tausende Routen an kurzen, steilen Wänden ziehen Kletterer aus ganz Europa an. Für Einsteiger gibt es Kletterkurse und den Kletterwald Veilbronn, für Familien den Erlebnisfelsen Pottenstein mit Sommerrodelbahn.

Auf der Wiesent ist eine Flusswanderung mit dem Kajak oder Kanu erlaubt. Die rund 28 Kilometer lange Strecke eignet sich für leichtes Wildwasser der Schwierigkeitsgrade I und II. Verleihe findest du in Doos bei Ebermannstadt und an der Stempfermühle bei Gößweinstein.

Freibäder findest du unter anderem in Streitberg, Muggendorf, Pottenstein, Egloffstein, Betzenstein, Ebermannstadt und Forchheim. Das Königsbad in Forchheim, seit 2010 in Betrieb, kombiniert Frei- und Hallenbad mit einem 25- und einem 50-Meter-Becken, Rutschen und Sauna. Die Therme Obernsees lockt Familien mit Rutsche, Dampfbad und Saunalandschaft.

Brauereien, Kerwa und fränkische Küche

Die Fränkische Schweiz hat die höchste Brauereidichte der Welt. In Aufseß mit weniger als 1.400 Einwohnern brauen allein vier Brauereien. Die Biere sind meist dunkel, mild und süffig, dazu kommen Destillate aus den Früchten der Streuobstwiesen. In den Brauereigasthöfen stehen Schäuferle, Braten mit Kloß und Blaukraut, Wildhasenkeule und deftige Brotzeiten auf der Karte.

Im Sommer feiert immer irgendwo ein Dorf seine Kirchweih, die Kerwa. Sie beginnt am Donnerstag mit Krenfleisch, Rindfleisch mit Meerrettichsoße. Freitags gibt es Schlachtschüssel, zum Kaffee Küchla, das fränkische Schmalzgebäck, und am Wochenende wird im Festzelt mit Blasmusik gefeiert. Von Oktober bis März bekommst du in Metzgereien und Wirtschaften die Krautwurst mit Sauerkraut im Brät.

Abends treffen sich die Einheimischen am Wochenende in Tanzsälen auf dem Land, etwa in Breitenlesau bei Waischenfeld. In Bamberg, Bayreuth und Forchheim findest du traditionelle Kneipen und Bierkeller unter alten Bäumen.

Burgruine Neideck Luftaufnahme
Burgruine Neideck Luftaufnahme
iFoto: HaSe · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Wetter und beste Reisezeit

Die wärmsten Monate sind Juli und August mit 24 °C am Tag, im Juni sind es 22 °C, im September 20 °C. Juni und Juli haben mit 8 Sonnenstunden am Tag das meiste Licht. Die Nächte bleiben im Sommer mit 12 bis 14 °C angenehm frisch, ideal für Zelt und Wohnmobil.

in der Fränkischen SchweiziFoto: Caliginis · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der April ist mit 10 Regentagen der trockenste Monat und bringt 14 °C, gut für Frühjahrswanderungen und die Kirschblüte. Im Oktober hast du ebenfalls 14 °C bei 11 Regentagen, dazu die Laubfärbung. Im Januar liegen die Tage bei 2 °C, die Nächte bei minus 4 °C, und Dezember und Januar bringen mit je 15 Regentagen die meisten Niederschlagstage. Dann locken Thermen, Höhlen und warme Gaststuben.

Schon angefangen

Deine Reise in der Fränkischen Schweiz

  • 24 °C am Tag im August
  • ab Berlin ca. 1 h 03
  1. iFoto: Maestro Ivanković · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

    Tag 1

    Ankunft in Nürnberg

    Flug ab Berlin in 1 h 03. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.

  2. Tag 2

    Felsengarten

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  3. Tag 3

    Fünf-Seidla-Steig

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  4. Tag 4

    Schlossgarten Erlangen

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  5. Tag 5

    Weiter nach Bamberg

    Neuer Standort für die nächsten Tage, Bamberg zu Fuß entdecken.

  6. Tag 6

    Hofgarten

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  7. Tag 7

    Letzter Morgen und Rückflug

    Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach Berlin.

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Wetter und Klima in der Fränkischen Schweiz

Am wärmsten ist es im Juli mit 24 °C am Tag und 14 °C in der Nacht. Die meiste Sonne gibt es im Juni mit 8 Stunden am Tag.

Klima nach Monat
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C2481418222424201473
Nacht °C-4-3037121413951-2
Sonne h/Tag235778876421
Regentage151111101413141310111215
Klima: NASA POWER 2006 bis 2025, Meer: NOAA OISST 1991 bis 2020. Tag und Nacht sind mittlere Höchst- und Tiefstwerte, Sonne in Stunden pro Tag.

Wetter in der Fränkischen Schweiz Monat für Monat

Anreise und unterwegs vor Ort

Der nächste Flughafen ist Nürnberg, 41 Kilometer entfernt. Ab Düsseldorf dauert der Flug 1 h 03. Aus den meisten Teilen Deutschlands ist die Bahn die bequemere Wahl.

in der Fränkischen SchweiziFoto: (User:Alma) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Mit dem Zug erreichst du die ICE-Bahnhöfe Bamberg, Erlangen und Nürnberg, von dort geht es über Forchheim nach Ebermannstadt ins Wiesenttal. Mit dem Auto kommst du über die Autobahnen rund um die Region schnell in die Täler. Vor Ort gilt der Verbundtarif des Großraums Nürnberg, und von Mai bis Ende November fahren Freizeitbuslinien zu Wanderstartpunkten. Die Burgenstraße und die Deutsche Spielzeugstraße durchqueren das Gebiet von Nord nach Süd.

iFoto: Pegasus2 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

So kommst du hin

Am schnellsten bist du ab Berlin in der Fränkischen Schweiz, in ca. 1 h 03. Der nächste Flughafen ist Nuremberg Airport (NUE), 41 km entfernt.

  • NUENuremberg Airport41 km bis zum Ziel
Flugzeiten ab deutschen Flughäfen
AbFlugzeitNachDirektflug
Berlin BERca. 1 h 03NUE
Düsseldorf DUSca. 1 h 03NUE
Münster/Osnabrück FMOca. 1 h 04NUE
Bremen BREca. 1 h 07NUE
Weeze NRNca. 1 h 07NUE
Hamburg HAMca. 1 h 10NUE
Rostock-Laage RLGca. 1 h 12NUE

Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.

Wie viele Tage solltest du einplanen?

Für ein Wochenende wählst du ein Tal: Samstag die Teufelshöhle und eine Runde um Pottenstein, Sonntag der Fünf-Seidla-Steig mit Einkehr. In einer Woche siehst du das Wiesenttal von Ebermannstadt bis Gößweinstein, paddelst auf der Wiesent, besuchst Binghöhle und Sanspareil und steigst auf den Kleinen Kulm.

Mit zwei Wochen verbindest du die Region mit Städten wie Bamberg, Bayreuth und Erlangen und hast Zeit für Klettertage, Brauereiwanderungen und einen Tag in der Therme. Übernachten kannst du in Brauereigasthöfen, Ferienwohnungen, Hotels und auf zahlreichen Campingplätzen an Wiesent und Püttlach.

Mehr Ziele in Deutschland

Häufige Fragen zu Fränkische Schweiz

Wann ist die beste Reisezeit für die Fränkische Schweiz?

Die beste Reisezeit ist Juni bis September mit 20 bis 24 °C am Tag. Für Wanderungen bieten sich auch April und Oktober mit je 14 °C an, der April ist mit 10 Regentagen der trockenste Monat.

Wie viele Tage solltest du für die Fränkische Schweiz einplanen?

Für ein Tal mit Höhle und Brauereiwanderung reicht ein Wochenende. Eine Woche erlaubt dir Wiesenttal, Paddeln, mehrere Höhlen und Aussichtsberge. Mit zwei Wochen kombinierst du die Region mit Bamberg, Bayreuth und Klettertagen.

Was sind die schönsten Sehenswürdigkeiten der Fränkischen Schweiz?

Höhepunkte sind die Teufelshöhle bei Pottenstein, die Binghöhle in Streitberg, die Basilika von Gößweinstein, der Felsengarten Sanspareil, der Kleine Kulm mit 626 Metern und die Burgen von Egloffstein und Waischenfeld.

Wo kann man in der Fränkischen Schweiz gut wandern?

Etwa 4.000 Kilometer markierte Wege stehen zur Wahl. Beliebt sind das Wiesenttal rund um Muggendorf und Streitberg, der Fünf-Seidla-Steig bei Gräfenberg, das Walberla bei Forchheim und Höhlenwege zum Quackenschloss und zur Klauskirche.

Wie kommt man in die Fränkische Schweiz?

Mit der Bahn fährst du bis Bamberg, Erlangen oder Nürnberg und weiter über Forchheim nach Ebermannstadt. Der Flughafen Nürnberg liegt 41 Kilometer entfernt, und von Mai bis Ende November fahren Freizeitbusse zu den Wanderzielen.

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