Klima aus 10 Jahren, Flugzeiten ab 23 deutschen Flughäfen und Gesamtpreise für alle Reisenden.
Fuji

Beste Zeit: Mai bis September

Urlaub in Fuji

Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion

Die beste Reisezeit in Fuji ist Mai bis September mit Tageshöchstwerten bis 29 °C.

Ab München bist du in ca. 11 h 14 in Fuji.

7 Tage Fuji im September, Kultur, ab München

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iFoto: Ximonic (Simo Räsänen) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Beste Reisezeit
Mai bis September
Tageshöchstwert im August
29 °C
Flug ab München, direkt
ca. 11 h 14
Fuji
Fuji
iFoto: MaedaAkihiko · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
FujiiFoto: Σ64 · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons
FujiiFoto: Ximonic (Simo Räsänen) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Urlaub am Fuji: Japans heiliger Berg auf einen Blick

Der Fuji ist der höchste Berg Japans und das bekannteste Symbol des Landes, ein fast perfekt geformter Vulkankegel an der Grenze der Präfekturen Shizuoka und Yamanashi. Die beste Reisezeit für die Region am Fuß des Berges liegt von Mai bis September, mit 20 bis 29 °C am Tag. Im Winter zeigt sich der Gipfel dafür am häufigsten klar und schneebedeckt.

Fuji
Fuji
iFoto: 名古屋太郎, (edited by Hannes_24) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Ein Urlaub am Fuji verbindet Natur und Kultur: Du wanderst an Seen und durch Lavawälder, besuchst Schreine, die dem Berg geweiht sind, badest in heißen Quellen mit Blick auf den Gipfel und kannst im Sommer selbst hinaufsteigen. Seit langer Zeit ist der Berg ein Ziel für Pilger, und er gehört als Kulturstätte zum Welterbe der UNESCO.

Die Region passt zu Wanderern, Fotografen, Familien und allen, die auf einer Japanreise zwischen Tokio und Kyoto ein paar Tage Landschaft suchen. Auch ein Tagesausflug aus Tokio ist möglich, doch erst mit einer Übernachtung erlebst du den Berg im Morgenlicht, wenn die Chancen auf freie Sicht am größten sind.

Wo ist es am Fuji am schönsten?

Die meisten Reisenden wohnen an den Fünf Seen auf der Nordseite in Yamanashi. Kawaguchiko ist der bekannteste See, mit Hotels, Ryokans mit Onsen, Seilbahn und vielen Aussichtspunkten auf das Spiegelbild des Berges im Wasser. Yamanakako, der größte der Seen, liegt etwas höher und ist beliebt bei Wassersportlern und Radfahrern. Saiko, Shojiko und Motosuko im Westen sind stiller und von Wald umgeben.

in FujiiFoto: Alpsdake · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Auf der Südseite in Shizuoka liegt Fujinomiya mit dem großen Schrein Fujisan Hongu Sengen Taisha und den Wasserfällen von Shiraito. Am Tanuki-See weiter nördlich wird an bestimmten Tagen im Frühjahr und Herbst der sogenannte Diamant-Fuji fotografiert, wenn die Sonne genau über dem Gipfel auf oder untergeht.

Im Osten liegt Gotemba mit einem großen Outlet-Center und Blick auf den Berg, von dort ist es nicht weit nach Hakone mit seinen heißen Quellen und dem Ashi-See. Welche Gegend passt zu dir? Für den ersten Besuch ist Kawaguchiko die bequemste Wahl, für Ruhe die westlichen Seen.

iFoto: lumoplank · CC0 · Wikimedia Commons

Sehenswürdigkeiten rund um den Berg

Das bekannteste Fotomotiv ist die rote Chureito-Pagode im Arakurayama-Sengen-Park oberhalb von Fujiyoshida. Eine lange Treppe führt durch den Wald hinauf, und von oben siehst du Pagode und Berg in einem Bild, im April umrahmt von Kirschblüten, im November von rotem Ahorn. Früh am Morgen ist die Sicht meist am klarsten.

Fuji san
Fuji san
iFoto: Thomas Woodtli from Zürich, Switzerland · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

In Oshino liegen die acht Quellteiche von Oshino Hakkai. Das Wasser ist geschmolzener Schnee des Fuji, der jahrzehntelang durch das Lavagestein sickert und hier kristallklar austritt. Das Dorf mit seinen Strohdachhäusern und dem kleinen Sengen-Schrein lädt zu einem Spaziergang ein. Am Kawaguchiko zeigt das Itchiku Kubota Art Museum prachtvoll gefärbte Kimonos, und die Seilbahn bringt dich auf einen Aussichtsberg über dem See.

Im Wald von Aokigahara auf einem alten Lavastrom öffnen sich die Eishöhle von Narusawa und die Windhöhle von Fugaku, in denen auch im Hochsommer Eis liegt. Das Museum Fujisan World Heritage Centre erklärt die Bedeutung des Berges für Religion und Kunst.

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Deine Reise in Fuji

  • 25 °C am Tag im September
  • ab München ca. 11 h 14
  1. Tag 1

    Ankunft in Tokio

    Flug ab München in 11 h 14, nonstop. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.

  2. Tag 2

    FUJI Motorsports Museum

    Vormittags FUJI Motorsports Museum, danach Mittagessen in Tokio.

  3. Tag 3

    Mt. Fuji World Heritage Centre

    Vormittags Mt. Fuji World Heritage Centre, danach Mittagessen in Tokio.

  4. Tag 4

    FUJI Motorsports Museum

    Vormittags FUJI Motorsports Museum, danach Mittagessen in Tokio.

  5. Tag 5

    Mt. Fuji World Heritage Centre

    Vormittags Mt. Fuji World Heritage Centre, danach Mittagessen in Tokio.

  6. Tag 6

    FUJI Motorsports Museum

    Vormittags FUJI Motorsports Museum, danach Mittagessen in Tokio.

  7. Tag 7

    Letzter Morgen und Rückflug

    Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach München.

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Wetter und Klima in Fuji

Am wärmsten ist es im August mit 29 °C am Tag und 20 °C in der Nacht. Die meiste Sonne gibt es im Mai mit 7 Stunden am Tag.

Klima nach Monat
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C561015202327292519138
Nacht °C-4-4-141014192016103-2
Sonne h/Tag666675565566
Regentage57101112162018151287
Klima: NASA POWER 2006 bis 2025, Meer: NOAA OISST 1991 bis 2020. Tag und Nacht sind mittlere Höchst- und Tiefstwerte, Sonne in Stunden pro Tag.

Wetter in Fuji Monat für Monat

Den Fuji besteigen, wandern und die Seen erleben

Der Aufstieg auf den Gipfel ist im Sommer möglich, wenn die Wege offen und die Berghütten bewirtschaftet sind, üblicherweise von Juli bis Anfang September. Vier Routen führen hinauf: Yoshida, Subashiri, Gotemba und Fujinomiya. Die meisten Wanderer starten an der fünften Station, übernachten in einer Hütte und erreichen den Gipfel zum Sonnenaufgang. Am Gipfel ist es auch im August kalt, also nimm warme Kleidung und Stirnlampe mit.

Top of the World
Top of the World
iFoto: rumpleteaser from Nagoya, Japan · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Wer lieber am Fuß des Berges bleibt, findet leichtere Touren: den Rundweg um den Saiko, Pfade durch den Lavawald oder den Aufstieg auf den Mitsutoge mit Blick über die Seen. Am Yamanakako und Kawaguchiko leihst du Fahrräder, Kanus oder Tretboote.

Familien fahren zum Freizeitpark Fuji-Q Highland mit seinen Achterbahnen und dem Blick auf den Berg. Im Winter locken kleine Skigebiete wie Fujiten, und im Frühling färbt das Shibazakura-Fest bei Motosuko die Hügel rosa.

iFoto: Photos of Japan · CC0 · Wikimedia Commons

Essen am Fuji: Hoto, Udon und Yakisoba

Die Region hat eine eigene, herzhafte Küche. Hoto ist das Gericht von Yamanashi: breite, flache Nudeln, die mit Kürbis und Gemüse in einer Miso-Brühe im Eisentopf köcheln. Nach einer Wanderung an einem kühlen Abend gibt es nichts Besseres. In Fujiyoshida isst man Yoshida Udon, dicke, feste Nudeln, oft mit Kohl und Pferdefleisch serviert.

Guten Appetit in Fuji
Guten Appetit in Fuji

Auf der Südseite ist Fujinomiya berühmt für seine Yakisoba, gebratene Nudeln mit knusprigem Schweinefett und Fischflocken. Das Quellwasser des Fuji macht die Gegend außerdem zu einem guten Ort für Sake und Tofu, und in Shizuoka wächst grüner Tee, den du in den Teehäusern der Region probierst.

In Oshino Hakkai kosten Besucher Tofu, frisch gegrillte Reisküchlein und Soba aus Buchweizen, alles mit dem Wasser der Quellen zubereitet.

Beste Reisezeit für den Fuji: Sommer, Blüte oder klare Winterluft

Am Fuß des Fuji herrscht ein Klima mit warmen, feuchten Sommern und kalten, trockenen Wintern. Der August ist mit 29 °C am Tag der wärmste Monat, der Juli mit 27 °C und der Juni mit 23 °C folgen. Im Juli fällt an 20 Tagen Regen, er ist der nasseste Monat. Der Mai ist mit 7 Sonnenstunden täglich der sonnigste Monat und mit 20 °C angenehm zum Wandern.

Edge of the World
Edge of the World
iFoto: rumpleteaser from Nagoya, Japan · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Im Winter wird es mit 5 °C am Tag im Januar und bis zu -4 °C in der Nacht frostig. Dafür ist der Januar mit 5 Regentagen der trockenste Monat, und die klare Luft zeigt den verschneiten Gipfel oft den ganzen Tag. Das ist die Zeit für Fotografen.

Frühling und Herbst verbinden das Beste: Im April hast du 15 °C und Kirschblüten an den Seen, im Oktober 19 °C, im November 13 °C mit leuchtendem Herbstlaub. Diese Monate sind ideal für Wanderungen und Onsen-Abende.

iFoto: Photos of Japan · CC0 · Wikimedia Commons

So kommst du hin

Am schnellsten bist du ab München in Fuji, in ca. 11 h 14 per Direktflug. Direktflüge starten an 2 deutschen Flughäfen. Der nächste Flughafen ist Tokyo Haneda International Airport (HND), 98 km entfernt.

  • HNDTokyo Haneda International Airport98 km bis zum Ziel
  • FSZMount Fuji Shizuoka Airport80 km bis zum Ziel
  • OIMOshima Airport86 km bis zum Ziel
Flugzeiten ab deutschen Flughäfen
AbFlugzeitNachDirektflug
München MUCca. 11 h 14HNDDirekt
Frankfurt FRAca. 11 h 15HNDDirekt
Rostock-Laage RLGca. 10 h 41HND
Berlin BERca. 10 h 46FSZ
Hamburg HAMca. 10 h 49HND
Dresden DRSca. 10 h 52HND
Leipzig/Halle LEJca. 10 h 55HND
Bremen BREca. 10 h 56HND
Hannover HAJca. 10 h 57HND
Erfurt-Weimar ERFca. 11 h 02FSZ
Münster/Osnabrück FMOca. 11 h 05HND
Paderborn/Lippstadt PADca. 11 h 05FSZ
Dortmund DTMca. 11 h 08HND
Nürnberg NUEca. 11 h 10FSZ
Düsseldorf DUSca. 11 h 12HND
Weeze NRNca. 11 h 12HND
Köln/Bonn CGNca. 11 h 14HND
Frankfurt-Hahn HHNca. 11 h 19FSZ
Stuttgart STRca. 11 h 20FSZ
Memmingen FMMca. 11 h 21FSZ
Karlsruhe/Baden-Baden FKBca. 11 h 24FSZ
Saarbrücken SCNca. 11 h 24HND
Friedrichshafen FDHca. 11 h 25FSZ

Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.

So erreichst du den Fuji und kommst vor Ort voran

Der nächste Flughafen ist der Mount Fuji Shizuoka Airport in 80 Kilometern Entfernung. Die schnellste Verbindung aus Deutschland startet in München und dauert 11 h 14. Ab Frankfurt bist du 11 h 15 unterwegs.

Fuji Under Polaris
Fuji Under Polaris
iFoto: Victor Porof · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Viele Reisende kommen über Tokio. Von Shinjuku fahren Schnellbusse direkt an den Kawaguchiko, alternativ nimmst du den Zug nach Otsuki und steigst dort in die Fujikyu-Bahn um, die dich bis an den See bringt. Zur Südseite und nach Fujinomiya fährst du mit dem Shinkansen bis Shin-Fuji oder Mishima und weiter mit Bus oder Regionalzug.

Vor Ort verbinden Rundbusse die Seen und Aussichtspunkte. Mit dem Mietwagen bist du am freiesten, gerade für die westlichen Seen und die Südseite. Im Sommer fahren Busse zu den fünften Stationen der Aufstiegsrouten.

Wie viele Tage solltest du für den Fuji einplanen?

Für ein Wochenende reichen 2 Tage am Kawaguchiko: Am ersten Tag Chureito-Pagode, Seilbahn und Kimono-Museum, am zweiten Oshino Hakkai und die Eishöhlen, abends ein Bad im Onsen mit Blick auf den Berg. So hast du zwei Morgen für die Chance auf klare Sicht.

Fuji Japan
Fuji Japan
iFoto: Denis Lintner · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Mit 4 bis 5 Tagen kombinierst du die Nordseite mit den westlichen Seen und der Südseite: Wanderung am Saiko, Shibazakura oder Tanuki-See, der Schrein in Fujinomiya und die Shiraito-Wasserfälle. Im Sommer passt der Aufstieg auf den Gipfel mit einer Nacht in der Hütte hinein.

Eine Woche erlaubt einen Bogen weiter nach Hakone und auf die Izu-Halbinsel mit Küste und heißen Quellen. Die Izu-Halbinsel hat ihre beste Reisezeit von Juni bis Oktober, das Meer erreicht dort bis zu 26 °C. Hamamatsu am Pazifik mit bis zu 27 °C im Meer lässt sich ebenfalls gut anschließen.

Was du am Fuji wissen solltest

Der Gipfel zeigt sich am zuverlässigsten am frühen Morgen, im Sommer ziehen am Nachmittag gern Wolken auf. Plane deshalb flexible Tage ein und nutze die frühen Morgenstunden für Aussichtspunkte. Webcams und Wetter-Apps zeigen dir, wann sich der Gipfel zeigt.

Für die Besteigung gelten auf einigen Routen Regeln wie Registrierung und Gebühr, informiere dich vor der Tour auf der offiziellen Bergsteigerseite der Präfekturen. In Onsen badest du ohne Badekleidung, vorher duschst du gründlich am Sitzplatz. Tattoos sind in manchen Bädern unerwünscht, private Familienbäder sind dann eine gute Lösung.

In Schreinen verbeugst du dich am Tor, reinigst Hände und Mund am Wasserbecken und gehst am Rand des Weges. Müll nimmst du mit, denn öffentliche Eimer sind in Japan selten.

Häufige Fragen zu Fuji

Wann ist die beste Reisezeit für den Fuji?

Die beste Reisezeit am Fuji ist von Mai bis September mit 20 bis 29 °C am Tag. Zum Besteigen eignen sich Juli bis Anfang September. Die klarste Sicht auf den verschneiten Gipfel hast du im Winter, der Januar ist mit 5 Regentagen der trockenste Monat.

Wie viele Tage solltest du für den Fuji einplanen?

Für die Seen auf der Nordseite reichen 2 Tage. Mit 4 bis 5 Tagen siehst du auch die westlichen Seen, Fujinomiya und die Wasserfälle. Mit einer Woche kannst du Hakone und die Izu-Halbinsel anschließen.

Wo ist es am Fuji am schönsten?

Besonders beliebt ist der Kawaguchiko mit dem Spiegelbild des Berges und vielen Onsen. Ruhiger sind Saiko, Shojiko und Motosuko. Die Chureito-Pagode und Oshino Hakkai gehören zu den schönsten Aussichtspunkten.

Wann ist es am Fuji am ruhigsten?

Ruhiger sind die Monate außerhalb der Kirschblüte, der Sommerferien und der Herbstlaubzeit, etwa Januar und Februar mit 5 und 6 °C am Tag. Dann ist die Luft klar und der Gipfel oft wolkenfrei.

Wie lange fliegt man zum Fuji?

Die schnellste Verbindung aus Deutschland dauert 11 h 14 ab München. Der nächste Flughafen ist der Mount Fuji Shizuoka Airport in 80 Kilometern, viele Reisende kommen über Tokio.

Kann man den Fuji besteigen?

Ja, im Sommer, üblicherweise von Juli bis Anfang September. Vier Routen führen zum Gipfel, die meisten starten an der fünften Station, übernachten in einer Hütte und erleben oben den Sonnenaufgang.

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