Beste Zeit: Mai bis September
Urlaub in der Mongolei
Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion
Die beste Reisezeit in der Mongolei ist Mai bis September mit Tageshöchstwerten bis 28 °C.
Ab Rostock-Laage bist du in ca. 7 h 30 in der Mongolei.
7 Tage Mongolei im Juni, Kultur, ab Berlin
Reise planen- Beste Reisezeit
- Mai bis September
- Tageshöchstwert im Juli
- 28 °C
- Flug ab Rostock-Laage
- ca. 7 h 30

iFoto: Marcin Konsek · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsUrlaub in der Mongolei: Steppe, Jurten und Nomadenleben
Die Mongolei ist ein Binnenstaat in Zentralasien zwischen Russland im Norden und China im Süden, ein Hochland mit einer durchschnittlichen Höhe von 1580 Metern. Endlose Steppen, die Wüste Gobi, Gebirge, klare Seen und das Leben der Nomaden in ihren Jurten machen das Land zu einem der großen Abenteuerziele der Welt. Die beste Reisezeit reicht von Mai bis September mit 19 °C bis 28 °C am Tag, der Mai ist mit 12 Sonnenstunden der hellste Monat.
Die Mongolei passt zu dir, wenn du Weite, Natur und Begegnungen suchst: Reiten durch die Steppe, Nächte im Ger bei einer Nomadenfamilie, Geländewagenfahrten zu Sanddünen und Klöstern, Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Die Hauptstadt Ulaanbaatar ist die moderne Großstadt des Landes, mit Museen, Klöstern, Oper und Nachtleben.
Das Land ist riesig und umfasst drei Zeitzonen. Es gliedert sich in 20 Provinzen, die Aimags. Rund die Hälfte der sesshaften Bevölkerung lebt in der Hauptstadtregion, draußen in der Steppe ziehen viele Familien bis heute mit ihren Herden von Weide zu Weide.
Welche Region der Mongolei passt zu dir?
Ulaanbaatar ist Ausgangspunkt jeder Reise und das Tor des Landes für internationale Flüge und Züge. Im Mai 2007 feierte sie ihren millionsten Einwohner. Hier besuchst du das Kloster Gandan, das Nationalmuseum und den Sükhbaatar-Platz. Der wärmste Monat ist der Juli mit 23 °C, die beste Reisezeit für die Stadt reicht von Juni bis August. Östlich der Stadt liegt der Nationalpark Gorchi-Terelj mit Felsformationen, Wäldern und Jurtencamps.

Im Zentrum des Landes liegt das Orchon-Tal mit der alten Hauptstadt Karakorum und dem Kloster Erdene Zuu, dem ältesten erhaltenen buddhistischen Kloster der Mongolei. Weiter nördlich spiegelt der Chöwsgöl-See die Taiga, eine Landschaft aus Lärchenwäldern, Rentierhirten und klarem Wasser.
Der Süden gehört der Gobi. Dalandsadgad ist die größte Stadt der Region, von hier geht es zu den Sanddünen von Khongoryn Els, den Flammenden Klippen mit ihren Dinosaurierfunden und der Eisschlucht Yolyn Am. Im Westen liegt im Altai-Gebirge Chowd, die vermutlich grünste Stadt des Landes, und in Bayan-Ölgii lebt die kasachische Minderheit mit ihren Adlerjägern.

iFoto: Marcin Konsek · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia CommonsSehenswürdigkeiten: Klöster, Dünen und Dschingis Khan
Die Geschichte der Mongolei begegnet dir überall. Das Jahr 1206, in dem Dschingis Khan zum Herrscher aller Mongolen ausgerufen wurde, gilt als Geburtsstunde des Reiches, und sein Name ist allgegenwärtig: am Flughafen, auf Geldscheinen und in der riesigen Reiterstatue aus Stahl östlich von Ulaanbaatar. Im 13. Jahrhundert wurde der tibetische Buddhismus Staatsreligion, und Klöster wie Gandan in der Hauptstadt und Erdene Zuu in Karakorum zeugen davon.
In der Gobi erheben sich die Sanddünen von Khongoryn Els, auf denen du bei Sonnenuntergang mit Blick über die Wüste sitzt. An den Flammenden Klippen von Bayanzag wurden die ersten Dinosauriereier der Welt entdeckt. Im Nationalpark Gorchi-Terelj kletterst du auf den Schildkrötenfelsen und reitest durch Täler voller Wildblumen.
In Ulaanbaatar lohnen sich Abende in der Staatsoper und im Staatstheater, wo fast täglich Vorstellungen stattfinden. Bei Folklore-Konzerten erlebst du Obertongesang und die Pferdekopfgeige.
Aktivitäten: Reiten, Jurte und Naturerlebnis
Reiten ist in der Mongolei mehr als ein Freizeitsport, es ist Teil der Kultur. Auf geführten Touren bist du mehrere Tage mit Pferden unterwegs, schläfst in Zelten oder bei Nomadenfamilien und erlebst die Steppe in ihrem eigenen Tempo. Auch ohne Reiterfahrung kannst du mit ruhigen Pferden kurze Ausritte machen.

Eine Nacht in der Jurte, dem Ger, gehört zu jeder Reise. In Jurtencamps schläfst du in traditionellen Filzzelten mit Ofen in der Mitte, bei einer Familie lernst du ihren Alltag mit Melken, Käsemachen und Hüten kennen. Wanderer und Kajakfahrer zieht es an den Chöwsgöl-See, Vogelbeobachter an die Seen im Westen.
Radreisen sind etwas für Erfahrene. Asphaltierte Straßen führen von Kjachta im Norden über Ulaanbaatar bis Samiin Uud an der chinesischen Grenze sowie nach Erdenet und Bayanhongor, alles andere sind Pisten durch Steppe und Wüste.

Essen in der Mongolei: Buuz, Khuushuur und Milchtee
Die mongolische Küche ist nomadisch geprägt: Fleisch und Milchprodukte bilden die Grundlage. Weil die Tiere frei auf den Weiden leben und Kräuter fressen, hat das Fleisch einen kräftigen Eigengeschmack, auch ganz ohne Gewürze. Typische Gerichte sind Buuz, gedämpfte Teigtaschen mit Fleisch, und Khuushuur, die frittierte Variante. Tsuivan sind gebratene Nudeln mit Möhren und Kohl, Lapscha eine Nudelsuppe.

Zum Nachtisch gibt es Boortsog, in Fett ausgebackenen süßen Teig. Aaruul, getrockneter Quark, ist steinhart und wird langsam gelutscht. Bei Nomaden bekommst du gesalzenen Milchtee und im Sommer Airag, vergorene Stutenmilch. Mongolische Tomaten aus den Gärten des Landes sind für ihr intensives Aroma bekannt.
Die Hauptstadt setzt zunehmend auf vegetarische und vegane Küche, dazu Restaurants aus aller Welt und Biergärten wie Khan Bräu, deren Brauerei deutsche Wurzeln hat.

Beste Reisezeit für die Mongolei: das Klima im Jahreslauf
Die Mongolei hat ein extrem kontinentales Klima mit kurzen, warmen Sommern und langen, eisigen Wintern. Die beste Reisezeit reicht von Mai bis September. Der Mai bringt 19 °C am Tag, Juni und August 25 °C, der Juli ist mit 28 °C am wärmsten. Die Nächte bleiben frisch, im Juli 13 °C, im Mai 2 °C. Der Juli ist mit 11 Regentagen und 48 Millimetern zugleich der nasseste Monat, meist als kurze Sommergewitter.
Im Winter wird es sehr kalt. Der Januar erreicht minus 11 °C am Tag und minus 21 °C in der Nacht, der Dezember minus 10 °C. Dafür ist die Luft trocken und der Himmel meist klar: Der Februar bleibt ohne Regentag, und die Sonne scheint im Winter 6 bis 8 Stunden am Tag. Wer Schnee, Eisfestivals und Nomaden im Winterlager erleben will, reist gut ausgerüstet im Februar oder März.
Im September färbt sich die Steppe golden, mit 19 °C am Tag und 10 Sonnenstunden, eine ruhige Zeit für Rundreisen. Ab Oktober mit 9 °C beginnt der Übergang zum Winter.
Schon angefangen
Deine Reise in der Mongolei
25 °C am Tag im Juni
ab Berlin ca. 7 h 32
Tag 1
Ankunft in Ulaanbaatar
Flug ab Berlin in 7 h 32. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.
Tag 2
Gimpil Dardschaalan Chiid
Vormittags Gimpil Dardschaalan Chiid, danach Mittagessen in Ulaanbaatar.
Tag 3
Gimpil Dardschaalan Chiid
Vormittags Gimpil Dardschaalan Chiid, danach Mittagessen in Ulaanbaatar.
Tag 4
Gimpil Dardschaalan Chiid
Vormittags Gimpil Dardschaalan Chiid, danach Mittagessen in Ulaanbaatar.
Tag 5
Gimpil Dardschaalan Chiid
Vormittags Gimpil Dardschaalan Chiid, danach Mittagessen in Ulaanbaatar.
Tag 6
Gimpil Dardschaalan Chiid
Vormittags Gimpil Dardschaalan Chiid, danach Mittagessen in Ulaanbaatar.
Tag 7
Letzter Morgen und Rückflug
Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach Berlin.
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Wetter und Klima in der Mongolei
Am wärmsten ist es im Juli mit 28 °C am Tag und 13 °C in der Nacht. Die meiste Sonne gibt es im Mai mit 12 Stunden am Tag.
| Monat | Jan | Feb | Mär | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Tag °C | -11 | -6 | 3 | 11 | 19 | 25 | 28 | 25 | 19 | 9 | -1 | -10 |
| Nacht °C | -21 | -19 | -10 | -3 | 2 | 10 | 13 | 11 | 4 | -4 | -12 | -19 |
| Sonne h/Tag | 7 | 8 | 10 | 11 | 12 | 11 | 10 | 10 | 10 | 8 | 7 | 6 |
| Regentage | 1 | 0 | 1 | 2 | 3 | 7 | 11 | 9 | 4 | 2 | 1 | 1 |
Wetter in der Mongolei Monat für Monat
- Januar
-11 °C
- Februar
-6 °C
- März
3 °C
- April
11 °C
- Mai
19 °C
- Juni
25 °C
- Juli
28 °C
- August
25 °C
- September
19 °C
- Oktober
9 °C
- November
-1 °C
- Dezember
-10 °C
Anreise in die Mongolei und unterwegs im Land
Aus Deutschland fliegst du mit Umstieg in die Mongolei, die meisten internationalen Verbindungen landen in Ulaanbaatar. Ab Frankfurt dauert die Reise 8 h 01. Ab Berlin bist du in 7 h 32 dort. Ab München geht es in 7 h 56. Eine klassische Alternative ist die Transsibirische Eisenbahn, deren mongolischer Zweig von Russland über Ulaanbaatar nach Peking führt.

Deutsche brauchen für touristische Aufenthalte bis 30 Tage kein Visum. Wer länger bleiben möchte, beantragt die Verlängerung in der ersten Woche des Aufenthalts bei der Ausländerbehörde in der Nähe des Flughafens von Ulaanbaatar. Prüfe die aktuellen Regeln vor deiner Reise bei der mongolischen Botschaft.
Im Land bewegst du dich am besten mit einem Fahrer und Geländewagen oder auf einer organisierten Tour. Für Autofahrer gilt die 0,0-Promille-Grenze. Zwischen Ulaanbaatar und den großen Provinzhauptstädten verkehren Inlandsflüge, die dir lange Fahrten über Pisten ersparen.

So kommst du hin
Am schnellsten bist du ab Rostock-Laage in der Mongolei, in ca. 7 h 30. Der nächste Flughafen ist Arvaikheer Airport (AVK), 172 km entfernt.
AVKArvaikheer Airport172 km bis zum Ziel
| Ab | Flugzeit | Nach | Direktflug |
|---|---|---|---|
| Rostock-Laage RLG | ca. 7 h 30 | AVK | |
| Berlin BER | ca. 7 h 32 | AVK | |
| Dresden DRS | ca. 7 h 36 | AVK | |
| Hamburg HAM | ca. 7 h 40 | AVK | |
| Leipzig/Halle LEJ | ca. 7 h 41 | AVK | |
| Hannover HAJ | ca. 7 h 46 | AVK | |
| Bremen BRE | ca. 7 h 47 | AVK | |
| Erfurt-Weimar ERF | ca. 7 h 48 | AVK | |
| Nürnberg NUE | ca. 7 h 54 | AVK | |
| Paderborn/Lippstadt PAD | ca. 7 h 54 | AVK | |
| Münster/Osnabrück FMO | ca. 7 h 55 | AVK | |
| München MUC | ca. 7 h 56 | AVK | |
| Dortmund DTM | ca. 7 h 58 | AVK | |
| Frankfurt FRA | ca. 8 h 01 | AVK | |
| Köln/Bonn CGN | ca. 8 h 03 | AVK | |
| Düsseldorf DUS | ca. 8 h 03 | AVK | |
| Weeze NRN | ca. 8 h 03 | AVK | |
| Memmingen FMM | ca. 8 h 04 | AVK | |
| Stuttgart STR | ca. 8 h 05 | AVK | |
| Frankfurt-Hahn HHN | ca. 8 h 07 | AVK | |
| Friedrichshafen FDH | ca. 8 h 08 | AVK | |
| Karlsruhe/Baden-Baden FKB | ca. 8 h 09 | AVK | |
| Saarbrücken SCN | ca. 8 h 11 | AVK |
Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.
Wie viele Tage brauchst du für die Mongolei?
Für einen ersten Eindruck reichen 5 bis 7 Tage: 2 Tage Ulaanbaatar, dann Gorchi-Terelj mit Jurtenübernachtung und Ausritt, dazu ein Abstecher nach Karakorum und ins Orchon-Tal.

Mit zwei Wochen erlebst du die Vielfalt des Landes. Eine typische Rundreise führt von Ulaanbaatar in die Gobi zu den Dünen von Khongoryn Els und der Eisschlucht Yolyn Am, weiter ins Orchon-Tal nach Karakorum und zurück über die Steppe. Mit drei Wochen ergänzt du den Chöwsgöl-See im Norden oder das Altai-Gebirge im Westen mit den Adlerjägern von Bayan-Ölgii.

Naadam: das große Sommerfest der Mongolen
Der Höhepunkt des mongolischen Jahres ist das Naadam-Fest vom 11. bis 13. Juli. Im ganzen Land treten Männer und Frauen in den drei männlichen Spielen an: Ringen, Pferderennen und Bogenschießen. In Ulaanbaatar beginnt das Fest mit einer farbenprächtigen Eröffnung im Nationalstadion, in den Provinzen feiern die Menschen kleinere, oft noch ursprünglichere Naadams.

Bei den Pferderennen reiten Kinder über Distanzen von vielen Kilometern durch die Steppe, und die Zuschauer empfangen die Sieger mit Jubel. Wer im Juli reist, plant seine Route um das Fest herum und bucht Unterkünfte früh. Im Winter feiern die Mongolen Tsagaan Sar, das Neujahrsfest nach dem Mondkalender, mit Familienbesuchen und Bergen von Buuz.

Was solltest du in der Mongolei wissen?
Die Landessprache ist Mongolisch, geschrieben in kyrillischer Schrift. Viele Ältere sprechen Russisch, junge Leute in Ulaanbaatar oft Englisch. Die Währung ist der Tögrög. In der Hauptstadt zahlst du vielerorts mit Karte, auf dem Land brauchst du Bargeld.
In der Jurte gibt es feste Regeln: Du trittst nicht auf die Türschwelle, gehst im Uhrzeigersinn um den Ofen und nimmst angebotene Speisen und Getränke mit der rechten Hand oder beiden Händen an. Ein kleines Gastgeschenk wie Süßigkeiten wird gern gesehen.
Pack für Überlandfahrten robust, denn die Pisten schütteln Gepäck kräftig durch. Wasser trinkst du abgekocht oder aus Flaschen, und warme Kleidung gehört auch im Sommer dazu, denn die Nächte in der Steppe sind kühl.
Beliebte Ziele in der Mongolei
Häufige Fragen zu Mongolei
Wann ist die beste Reisezeit für die Mongolei?
Die beste Reisezeit reicht von Mai bis September mit 19 °C bis 28 °C am Tag. Der Juli ist mit 28 °C am wärmsten und bringt das Naadam-Fest, der September goldene Steppen und ruhige Tage.
Wie viele Tage solltest du für die Mongolei einplanen?
Für Ulaanbaatar, Terelj und Karakorum reichen 5 bis 7 Tage. Für eine Rundreise mit Gobi und Orchon-Tal planst du zwei Wochen ein, mit Chöwsgöl-See oder Altai drei Wochen.
Was sind die Sehenswürdigkeiten der Mongolei?
Höhepunkte sind das Kloster Gandan in Ulaanbaatar, Karakorum mit dem Kloster Erdene Zuu, die Dünen von Khongoryn Els in der Gobi, der Nationalpark Gorchi-Terelj und der Chöwsgöl-See.
Welche Sprache spricht man in der Mongolei?
Landessprache ist Mongolisch in kyrillischer Schrift. Viele Ältere sprechen Russisch, in Ulaanbaatar kommst du bei jungen Leuten und in Hotels oft mit Englisch weiter.
Wie kalt ist es in der Mongolei im Winter?
Im Januar erreichst du minus 11 °C am Tag und minus 21 °C in der Nacht. Dafür ist der Winter trocken und sonnig, mit 6 bis 8 Sonnenstunden am Tag.
Wie lange fliegt man in die Mongolei?
Du fliegst mit Umstieg, meist nach Ulaanbaatar. Ab Frankfurt dauert die Reise 8 h 01, ab Berlin 7 h 32.
Plan deinen Urlaub in der Mongolei
Beschreib deinen Urlaub in einem Satz. Wann, mit wem, was dir wichtig ist.





