Klima aus 10 Jahren, Flugzeiten ab 23 deutschen Flughäfen und Gesamtpreise für alle Reisenden.
Nationalpark Harz

Beste Zeit: Juni bis September

Urlaub im Nationalpark Harz

Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion

Die beste Reisezeit im Nationalpark Harz ist Juni bis September mit Tageshöchstwerten bis 24 °C.

Ab München bist du in ca. 1 h 11 im Nationalpark Harz.

7 Tage Nationalpark Harz im August, Kultur, ab München

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Beste Reisezeit
Juni bis September
Tageshöchstwert im Juli
24 °C
Flug ab München, direkt
ca. 1 h 11
Nationalpark Harz
Nationalpark Harz
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Nationalpark HarziFoto: Lotte76 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Urlaub im Nationalpark Harz: Brocken, Wälder und Wildnis

Der Nationalpark Harz ist ein Ziel für Wanderer, Naturfreunde und Familien, am schönsten von Juni bis September bei 20 bis 24 °C am Tag. Er schützt die höchsten Lagen des Harzes rund um den Brocken, mit Fichten- und Buchenwäldern, Mooren, Granitklippen, Bächen und Talsperren.

Nationalpark Harz
Nationalpark Harz
iFoto: Ragnar1904 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Das Schutzgebiet reicht über zwei Bundesländer: Der westliche Teil gehört zu Niedersachsen mit Orten wie Torfhaus, Altenau, Sankt Andreasberg und Bad Harzburg, der östliche zu Sachsen-Anhalt mit Schierke, Ilsenburg und Drei Annen Hohne. Entstanden ist der heutige Nationalpark aus zwei Parks, die nach der Wiedervereinigung auf beiden Seiten der früheren Grenze gegründet und 2006 zu einem gemeinsamen Nationalpark vereint wurden.

Das Leitbild heißt Natur Natur sein lassen. Wo früher Fichten in Reih und Glied standen, wächst heute ein neuer, bunter Wald heran, mit jungen Buchen, Ebereschen und Birken zwischen stehendem Totholz. Wer hier wandert, erlebt, wie sich ein Mittelgebirge Schritt für Schritt in Wildnis verwandelt, und hat gute Chancen, Rothirsche, Schwarzstörche oder sogar den Luchs zu beobachten.

Wo übernachtest du am besten? Hotels, Ferienwohnungen und Camping

Torfhaus liegt direkt am Rand des Nationalparks auf der Hochfläche und ist der klassische Startpunkt für den Goetheweg zum Brocken. Hier findest du Hotels mit Blick auf den Berg und das Nationalpark-Besucherzentrum. Auf der Ostseite ist Schierke das Bergdorf am Fuß des Brockens, mit Hotels, Pensionen und einer Station der Brockenbahn.

Bad Harzburg im Norden ist eine Kurstadt mit großer Auswahl an Ferienwohnungen und guter Bahnanbindung. Von hier fährt eine Seilbahn auf den Burgberg, und zum Luchsgehege an der Rabenklippe wanderst du durch den Wald. Wernigerode mit seinem Schloss und dem Harzmuseum eignet sich, wenn du Stadtleben und Natur verbinden willst, denn in der Altstadt beginnt die Fahrt mit der Brockenbahn.

Für Ruhesuchende passen Altenau, Sankt Andreasberg und Braunlage mit Ferienhäusern am Waldrand. Campingplätze liegen rund um die Talsperren, etwa an der Okertalsperre, und in den Tälern bei Schierke und Altenau. Viele Unterkünfte im Harz nehmen Gäste mit Hund auf, frage beim Buchen direkt danach.

Blick auf das Brockenplateau
Blick auf das Brockenplateau
iFoto: Aagnverglaser · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Nationalpark Harz Sehenswürdigkeiten: was du gesehen haben solltest

Der Brocken ist der höchste Berg Norddeutschlands und das Herz des Nationalparks. Auf dem Gipfel erwarten dich der Brockengarten mit Pflanzen aus den Gebirgen der Welt, das Brockenhaus mit einer Ausstellung zu Natur und Geschichte und bei klarer Sicht ein weiter Blick über das Harzvorland. Hinauf führen Wanderwege von Torfhaus, Schierke und Ilsenburg, oder du nimmst die Dampflok der Harzer Schmalspurbahnen.

Im Okertal stürzt die Oker zwischen Granitblöcken hinab, und an der Okerterrasse über der Okertalsperre blickst du auf den Stausee. Das Ilsetal bei Ilsenburg mit seinen Wasserfällen gehört zu den schönsten Tälern des Harzes, schon Heinrich Heine wanderte hier. Am Oderteich, einem historischen Stauteich der Bergleute, führt ein Rundweg durch Moor und Wald.

Am Rand des Parks liegen Ziele für Regentage: das Weltkulturerbe Rammelsberg mit Museum und Besucherbergwerk in Goslar, das Bergbaumuseum Lautenthals Glück, der 19-Lachter-Stollen in Wildemann und das Schloss Wernigerode hoch über der Stadt.

Schon angefangen

Deine Reise im Nationalpark Harz

  • 24 °C am Tag im August
  • ab München ca. 1 h 11
  1. iFoto: Ajepbah · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

    Tag 1

    Ankunft in Magdeburg

    Flug ab München in 1 h 11, nonstop. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.

  2. Tag 2

    Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  3. Tag 3

    Naturmythenpfad

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  4. Tag 4

    Nationalpark Harz

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  5. iFoto: Romzig · CC0 · Wikimedia Commons

    Tag 5

    Weiter nach Halle

    Neuer Standort für die nächsten Tage, Halle zu Fuß entdecken.

  6. Tag 6

    Luchsgehege

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  7. Tag 7

    Letzter Morgen und Rückflug

    Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach München.

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Wetter und Klima im Nationalpark Harz

Am wärmsten ist es im Juli mit 24 °C am Tag und 13 °C in der Nacht. Die meiste Sonne gibt es im Juni mit 8 Stunden am Tag.

Klima nach Monat
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C3591418222424201484
Nacht °C-2-204711131310620
Sonne h/Tag235778765321
Regentage151212101313151411131316
Klima: NASA POWER 2006 bis 2025, Meer: NOAA OISST 1991 bis 2020. Tag und Nacht sind mittlere Höchst- und Tiefstwerte, Sonne in Stunden pro Tag.

Wetter im Nationalpark Harz Monat für Monat

Wandern, Luchse und Winterspaß im Harz

Der bekannteste Fernwanderweg ist der Harzer Hexenstieg, der von Osterode quer durch den Harz bis Thale führt und dabei über den Brocken verläuft. Für Tagestouren eignen sich der Goetheweg von Torfhaus, der Weg durch das Eckertal und die Rundwege am Oderteich. Mit der Harzer Wandernadel sammelst du an vielen Stempelstellen Abzeichen, was besonders Kindern Spaß macht.

Das Luchsgehege an der Rabenklippe bei Bad Harzburg zeigt die Raubkatze, die im Harz seit ihrer Wiederansiedlung wieder frei lebt. Bei den Schaufütterungen erfährst du viel über ihr Leben. Der Naturmythenpfad bei Braunlage verbindet Sagen mit Kunstwerken im Wald, und im Nationalparkhaus Sankt Andreasberg gibt es Ausstellungen für die ganze Familie.

Im Winter wird der Harz zum Wintersportgebiet. Rund um Torfhaus und Schierke führen Loipen durch verschneite Wälder, in Braunlage und Hohegeiß warten Pisten und Rodelhänge, und in Bad Harzburg öffnet eine Eisbahn. Am Bocksberg in Hahnenklee fahren Familien mit dem Brocken Coaster oder sausen an der Zipline ins Tal.

Brockenblick LauraHoeppner
Brockenblick LauraHoeppner
iFoto: LauraHoeppner · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Harzer Käse, Wild und Kräuterlikör

Die Küche im Harz ist deftig und passt nach einem Wandertag. Der Harzer Käse, ein würziger Sauermilchkäse, kommt mit Brot, Zwiebeln und Butter auf den Tisch. Wild aus den Harzwäldern, Forellen aus den Bächen und Pilzgerichte im Herbst stehen in vielen Gasthäusern auf der Karte, dazu Kartoffelgerichte in allen Variationen.

In Schierke entstand der Kräuterlikör Schierker Feuerstein, und in den Bergdörfern findest du Bauden und Hütten, die mit Blechkuchen und Erbsensuppe versorgen. In Wernigerode und Goslar ist die Auswahl größer: Im Kartoffelhaus im Alten Speicher oder im Restaurant Am Finkenherd kehrst du nach einem Tag in der Stadt ein, und die Konditorei Mangold ist bekannt für Torten.

Beste Reisezeit für den Nationalpark Harz

Die beste Zeit für Wanderungen reicht von Juni bis September. Im Juli und August erreichst du im Schnitt 24 °C am Tag und 13 °C in der Nacht, der Juni ist mit 8 Sonnenstunden der sonnigste Monat. Im September bleibt es mit 20 °C angenehm warm, und die Heide auf den Hochflächen leuchtet.

im Nationalpark HarziFoto: Alisea81 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der April ist mit 10 Regentagen der trockenste Monat und bringt bei 14 °C das erste frische Grün. Im Mai startet die Wandersaison, und in der Nacht zum 1. Mai feiern Schierke und viele Harzorte die Walpurgisnacht mit Hexen und Feuern. Der Oktober färbt die Buchenwälder bunt. Zwischen Dezember und Februar liegen die Tageswerte bei 3 bis 5 °C, auf dem Brocken fällt dann oft Schnee, und Loipen und Rodelhänge öffnen.

Pack für jede Jahreszeit eine Regenjacke ein. Der Dezember ist mit 16 Regentagen der nasseste Monat, und das Wetter auf dem Brocken wechselt schneller als im Tal.

iFoto: Flemau · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

So kommst du hin

Am schnellsten bist du ab München im Nationalpark Harz, in ca. 1 h 11 per Direktflug. Der nächste Flughafen ist Hannover Airport (HAJ), 97 km entfernt.

  • HAJHannover Airport97 km bis zum Ziel
  • ERFErfurt-Weimar Airport94 km bis zum Ziel
Flugzeiten ab deutschen Flughäfen
AbFlugzeitNachDirektflug
München MUCca. 1 h 11HAJDirekt
Friedrichshafen FDHca. 1 h 04ERF
Saarbrücken SCNca. 1 h 05HAJ
Karlsruhe/Baden-Baden FKBca. 1 h 07HAJ
Stuttgart STRca. 1 h 07HAJ
Memmingen FMMca. 1 h 12HAJ

Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.

So kommst du in den Nationalpark Harz

Die meisten reisen mit dem Auto oder der Bahn an. Goslar, Bad Harzburg, Wernigerode und Ilsenburg haben Bahnhöfe mit Regionalzügen, etwa aus Hannover, Braunschweig, Magdeburg und Halle. Von dort bringen dich Busse in die Orte am Nationalpark, und viele Gästekarten schließen den Nahverkehr ein.

im Nationalpark HarziFoto: Flemau · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der nächste Flughafen mit Verbindungen innerhalb Deutschlands ist Erfurt-Weimar in 94 Kilometern Entfernung. Ab Friedrichshafen fliegst du in 1 h 04 nach Erfurt-Weimar, von dort geht es mit Mietwagen oder Bahn weiter in den Harz.

Die schönste Art, im Park unterwegs zu sein, ist die Brockenbahn. Die Züge der Harzer Schmalspurbahnen fahren mit Dampfloks von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Schierke bis auf den Gipfel. Innerhalb des Nationalparks sind die Straßen zum Brocken für den privaten Verkehr gesperrt, dafür kommst du zu Fuß, mit dem Rad oder dem Zug bis oben.

Wie viele Tage brauchst du für den Nationalpark Harz?

Für ein Wochenende reichen 2 Tage: Am ersten Tag wanderst du von Torfhaus auf dem Goetheweg zum Brocken und fährst mit der Brockenbahn nach Schierke zurück, am zweiten besuchst du das Luchsgehege und das Okertal.

im Nationalpark HarziFoto: LauraHoeppner · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Mit 4 bis 5 Tagen kommen das Ilsetal, der Oderteich, Wernigerode und das Bergwerk Rammelsberg in Goslar dazu. Eine ganze Woche oder mehr brauchst du für den Harzer Hexenstieg, der in 5 bis 7 Etappen quer durch das Gebirge führt.

Tipps für deinen Besuch im Nationalpark

Im Nationalpark gilt ein Wegegebot: Du bleibst auf den markierten Wegen, damit Tiere und Pflanzen ungestört bleiben. Hunde begleiten dich an der Leine, und Feuer und Zelten sind den ausgewiesenen Plätzen außerhalb vorbehalten. Karten der Wanderwege bekommst du in den Besucherzentren in Torfhaus, Schierke und Sankt Andreasberg sowie in den Tourist-Infos der Orte.

Rechne auf dem Brocken mit Wind und kühleren Temperaturen als im Tal, und starte beliebte Touren am Morgen, wenn die Parkplätze an Torfhaus und Schierke noch frei sind. Mit festen Schuhen, Wasser und einem warmen Pullover im Rucksack bist du für jede Tour gut ausgerüstet.

Mehr Ziele in Goslar

Häufige Fragen zu Nationalpark Harz

Wann ist die beste Reisezeit für den Nationalpark Harz?

Am schönsten ist der Nationalpark Harz von Juni bis September mit 20 bis 24 °C am Tag. Der Juni hat 8 Sonnenstunden, der April ist mit 10 Regentagen der trockenste Monat, und im Winter locken Loipen und Rodelhänge.

Was ist der Nationalpark Harz?

Der Nationalpark Harz ist ein Schutzgebiet in den Hochlagen des Harzes rund um den Brocken. Er bewahrt Wälder, Moore, Klippen und Bäche und lässt die Natur sich frei entwickeln, sodass ein neuer, artenreicher Wald entsteht.

Wo liegt der Nationalpark Harz?

Der Nationalpark liegt in der Mitte Deutschlands und erstreckt sich über Niedersachsen und Sachsen-Anhalt. Zu ihm gehören die Gebiete um Torfhaus, Altenau, Sankt Andreasberg, Bad Harzburg, Ilsenburg, Schierke und den Brocken.

Wann wurde der Nationalpark Harz gegründet?

Nach der Wiedervereinigung entstanden auf beiden Seiten der früheren Grenze zwei Nationalparks. Im Jahr 2006 wurden sie zu einem gemeinsamen Nationalpark Harz vereint, der seitdem über die Grenze der Bundesländer hinweg verwaltet wird.

Was gehört zum Nationalpark Harz?

Zum Nationalpark gehören der Brocken, das Ilsetal, das Eckertal, große Teile des Okertals, der Oderteich und die Hochmoore rund um Torfhaus. Die Orte am Rand wie Schierke und Bad Harzburg sind Ausgangspunkte für Touren.

Wie viele Tage solltest du für den Nationalpark Harz einplanen?

Für den Brocken und das Luchsgehege reichen 2 Tage. Mit 4 bis 5 Tagen siehst du auch Ilsetal, Oderteich, Wernigerode und Goslar, und für den Harzer Hexenstieg brauchst du eine Woche.

Plan deinen Urlaub im Nationalpark Harz

Beschreib deinen Urlaub in einem Satz. Wann, mit wem, was dir wichtig ist.

Jeden Sonntag fünf Minuten Urlaub.

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