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Kanada

-15 °C am Tag

Urlaub in Kanada im Januar

Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion

Im Januar erwarten dich in Kanada tagsüber im Schnitt -15 °C und nachts -23 °C. Die Sonne scheint rund 3 Stunden am Tag, regen fällt an 9 Tagen im Monat.

Die beste Reisezeit in Kanada ist Juli und August.

7 Tage Kanada im Januar, Kultur, ab Hamburg

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Tagsüber im Januar
-15 °C
Sonne pro Tag
3 h
Flug ab Hamburg
ca. 8 h 10

Ist der Januar eine gute Reisezeit für Kanada?

Der Januar ist in Kanada Hochwinter und eine sehr gute Reisezeit für Schnee, Skifahren und Nordlichter. Im weiten Landesinneren liegen die Tage bei -15 °C, die Nächte bei -23 °C, die Sonne scheint rund 3 Stunden am Tag, und an 9 Tagen fällt Niederschlag, zusammen 29 Millimeter, fast immer als Pulverschnee.

Kanada
Kanada
iFoto: Wilfredor · CC0 · Wikimedia Commons

Wer mildes Wetter sucht, findet es an der Pazifikküste. Victoria auf Vancouver Island erreicht im Januar 7 °C am Tag, Vancouver 1 °C, und dort fällt der Niederschlag meist als Regen. Im Osten liegen Halifax und St. John's ebenfalls bei 1 °C, die Appalachen im Südosten bei 6 °C. Kanada bietet dir im Januar also zwei Reisen in einer: klirrenden Pulverwinter im Inland und feuchtmilde Küstentage im Westen.

Die klassische beste Reisezeit für Rundreisen sind Juli und August mit 21 bis 22 °C. Der Januar spricht ein anderes Publikum an: Menschen, die Wintersport lieben, Tiere im Schnee sehen wollen und für ein grünes Polarlicht gern eine Nacht draußen verbringen.

Der Januar im Vergleich

Im Dezember ist es ähnlich warm mit -15 °C am Tag; im Februar ist es wärmer mit -14 °C am Tag.

Klima nach Monat
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C-15-14-6515192221155-7-15
Nacht °C-23-23-14-351114127-1-13-22
Sonne h/Tag368998876422
Regentage9699101514129987
Klima: NASA POWER 2006 bis 2025, Meer: NOAA OISST 1991 bis 2020. Tag und Nacht sind mittlere Höchst- und Tiefstwerte, Sonne in Stunden pro Tag.

Warum sich der Januar anfühlt wie der Dezember

Klimatisch gleicht der Januar fast genau dem Dezember: Die Tageswerte bleiben bei -15 °C, die Nächte werden um einen Grad kälter und liegen bei -23 °C. Es gibt einen Niederschlagstag mehr als im Vormonat. Der Unterschied liegt im Licht: Im Dezember scheint die Sonne rund 2 Stunden am Tag, im Januar sind es 3, und die Tage werden von Woche zu Woche spürbar länger.

in KanadaiFoto: Michal Klajban · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der Februar bringt dann den großen Sprung zu mehr Sonne. Mit 6 Sonnenstunden und 3 Niederschlagstagen weniger als im Januar ist er der trockenste Monat des Jahres, bei -14 °C am Tag. Wenn du im Januar reist, erlebst du den Winter in seiner tiefsten, stillsten Form, mit frischem Schnee auf den Loipen und klaren, sehr langen Nächten, die für Nordlichter ideal sind.

Nach den Feiertagen wird es in den Skiorten ruhiger. Die Wochen zwischen Neujahr und Ende Januar sind deshalb bei Kanadiern beliebt, die entspannt auf die Pisten wollen.

iFoto: Xicotencatl · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Skifahren in Whistler, Banff und im Osten

Mit den Rocky Mountains hat Kanada eines der großen Skigebiete der Welt. Rund um Banff im gleichnamigen Nationalpark fährst du mit Blick auf vergletscherte Gipfel, und in den Rocky Mountains erreicht der Mount Robson 3954 Meter. Der Schnee in Alberta ist durch die trockene Kälte besonders leicht und pulvrig.

in KanadaiFoto: Chensiyuan · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

An der Westküste liegt Whistler, von Vancouver gut über die Küstenstraße zu erreichen. Hier sorgt die Nähe zum Pazifik für viel Schnee, und die Temperaturen sind milder als in den Rockies. Wer lieber im Osten bleibt, fährt in den Mittelgebirgen von Québec, deren Berge fast 2.000 Meter hoch sind und von Montreal aus als Tagesausflug erreichbar sind.

Neben Abfahrt lohnen sich Langlauf, Schneeschuhwandern und Eislaufen auf zugefrorenen Seen. Viele Nationalparks halten im Winter gespurte Loipen und Wanderwege bereit, und von den 38 Nationalparks des Landes liegen einige der bekanntesten, etwa Jasper, Yoho und Kootenay, in den Rockies.

Polarlichter, Hundeschlitten und gefrorene Seen

Die langen Januarnächte sind die beste Bühne für das Nordlicht. In Yellowknife am Großen Sklavensee, in Whitehorse im Yukon und rund um Dawson ist der Himmel in klaren Nächten oft grün bewegt. Bei -23 °C in der Nacht brauchst du warme Kleidung, dafür bleibt die Luft sehr trocken und die Sicht glasklar.

Provinz Québec
Provinz Québec
iFoto: Wilfredor · CC0 · Wikimedia Commons

Hundeschlittentouren, Eisfischen und Fahrten mit dem Schneemobil gehören im Norden zum Winteralltag. Der Yukon River, mit 3190 Kilometern einer der großen Ströme Nordamerikas, ist im Januar zugefroren, und die Landschaft um Whitehorse und Dawson zeigt sich tief verschneit.

Auch die Großen Seen sind im Winter ein Erlebnis. Sie halten 22 Prozent der Süßwasservorräte der Welt und mildern das Klima an ihren Ufern. An den Niagarafällen zwischen Erie- und Ontariosee bilden sich im Januar Eisgebilde an den Felsen, die aus dem Sprühnebel wachsen.

Prinz-Edward-Insel
Prinz-Edward-Insel
iFoto: Gordon Leggett · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Winterstädte: Montreal, Québec und Vancouver im Januar

Die Städte im Osten sind auf den Winter eingestellt. Montreal hat ein weit verzweigtes unterirdisches Netz aus Passagen, Läden und Metrostationen, durch das du trockenen Fußes durch die Innenstadt kommst. Québec liegt 233 Kilometer weiter am Sankt-Lorenz-Strom, und die Altstadt mit Stadtmauer und Château Frontenac sieht im Schnee aus wie ein Wintermärchen. Gegen Ende des Monats beginnt dort die Saison des Winterkarnevals.

Montreal
Montreal
iFoto: Unknown authorUnknown author · Public domain · Wikimedia Commons

Die Küche Québecs ist im Januar genau richtig: Poutine, Fleischpastete, Erbsensuppe und alles mit Ahornsirup wärmen nach einem Tag draußen. In den großen Städten findest du dazu Küchen aus aller Welt, oft in eigenen Vierteln, und in den Frühstückslokalen gibt es schon ab 6 Uhr herzhafte Teller mit Ei, Kartoffeln und Speck.

Vancouver ist im Januar grün statt weiß. Bei 1 °C bummelst du durch den Stanley Park und Gastown und fährst mit der Fähre hinüber nach Victoria, 95 Kilometer Luftlinie entfernt. Die Skipisten der North Shore Mountains liegen direkt über der Stadt.

Schon angefangen

Deine Reise in Kanada

  • -15 °C am Tag im Januar
  • ab Hamburg ca. 8 h 10
  1. Tag 1

    Ankunft in Vancouver

    Flug ab Hamburg in 8 h 10. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.

  2. Tag 2

    Peter Pond Lake

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  3. Tag 3

    Churchill Lake

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  4. Tag 4

    Frobisher Lake

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  5. Tag 5

    Weiter nach Provinz Québec

    Neuer Standort für die nächsten Tage, Provinz Québec zu Fuß entdecken.

  6. Tag 6

    Lac La Loche

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  7. Tag 7

    Letzter Morgen und Rückflug

    Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach Hamburg.

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Wetter in Kanada Monat für Monat

So kommst du hin

Am schnellsten bist du ab Hamburg in Kanada, in ca. 8 h 10. Der nächste Flughafen ist Fort McMurray International Airport (YMM), 155 km entfernt.

  • YMMFort McMurray International Airport155 km bis zum Ziel
Flugzeiten ab deutschen Flughäfen
AbFlugzeitNachDirektflug
Hamburg HAMca. 8 h 10YMM
Bremen BREca. 8 h 11YMM
Münster/Osnabrück FMOca. 8 h 13YMM
Weeze NRNca. 8 h 13YMM
Rostock-Laage RLGca. 8 h 13YMM
Düsseldorf DUSca. 8 h 16YMM
Hannover HAJca. 8 h 16YMM
Dortmund DTMca. 8 h 17YMM
Paderborn/Lippstadt PADca. 8 h 19YMM
Köln/Bonn CGNca. 8 h 20YMM
Berlin BERca. 8 h 26YMM
Frankfurt-Hahn HHNca. 8 h 26YMM
Erfurt-Weimar ERFca. 8 h 29YMM
Frankfurt FRAca. 8 h 29YMM
Leipzig/Halle LEJca. 8 h 29YMM
Saarbrücken SCNca. 8 h 30YMM
Dresden DRSca. 8 h 35YMM
Karlsruhe/Baden-Baden FKBca. 8 h 36YMM
Nürnberg NUEca. 8 h 39YMM
Stuttgart STRca. 8 h 39YMM
Friedrichshafen FDHca. 8 h 47YMM
Memmingen FMMca. 8 h 47YMM
München MUCca. 8 h 48YMM

Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.

Packliste für Nächte bei minus 23 Grad

Für das Landesinnere kleidest du dich im Zwiebelprinzip: Funktionsunterwäsche aus Wolle, eine warme Fleeceschicht und eine winddichte Daunenjacke. Bei -15 °C am Tag und -23 °C in der Nacht sind Mütze, Sturmhaube und Fäustlinge wichtiger als jedes andere Teil im Koffer.

Ontario
Ontario
iFoto: Original uploader was Ptrbnsn at en.wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Für die Westküste reicht eine wasserdichte Jacke mit warmer Schicht darunter, denn dort regnet es im Januar häufiger, als es schneit. Gefütterte Winterstiefel mit gutem Profil brauchst du in beiden Landesteilen.

  • Thermounterwäsche und Wollsocken
  • Daunenjacke und winddichte Hose
  • Fäustlinge, Mütze und Sturmhaube
  • Gefütterte Stiefel mit griffiger Sohle
  • Regenjacke für Vancouver und Victoria
Yellowknife
Yellowknife
iFoto: CambridgeBayWeather · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Ein Januartag in Banff

Der Morgen beginnt spät, denn die Sonne geht im Januar in den Rockies erst nach acht Uhr auf. Nach einem kräftigen Frühstück fährst du mit dem Shuttle zu den Pisten und nutzt die hellen Stunden bis zum frühen Nachmittag für Abfahrten im Pulverschnee, mit Blick über verschneite Täler und Nadelwald.

British Columbia
British Columbia
iFoto: Murray Foubister · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

Mittags wärmst du dich in einer Hütte bei Suppe und heißer Schokolade auf. Am Nachmittag gehst du auf einem zugefrorenen See Schlittschuhlaufen oder unternimmst eine Schneeschuhtour am Waldrand, wo mit etwas Glück Wapitis im Schnee stehen.

Am Abend ziehen dich die heißen Quellen an: Im dampfenden Wasser zu liegen, während um dich herum -15 °C herrschen, ist einer der schönsten Momente eines Kanada-Winters. Danach geht es in eines der gemütlichen Lokale im Ort.

Flüge nach Kanada im Januar

Die Flüge nach Kanada führen im Winter meist über einen Umstieg in einer der großen Städte des Landes. Ab Hamburg bist du in 8 h 10 am Ziel in Fort McMurray. Ab Frankfurt dauert die Reise 8 h 29, ab München 8 h 48 und ab Berlin 8 h 26.

Flugzeiten nach Kanada

  • ab Hamburg8 h 10mit Umstieg
  • ab Bremen8 h 11mit Umstieg
  • ab Münster/Osnabrück8 h 13mit Umstieg
  • ab Weeze8 h 13mit Umstieg

Die schnellste Verbindung hat derzeit Hamburg mit 8 h 10. Weil Kanada so groß ist, lohnt sich die Wahl des Zielflughafens nach deinem Plan: Calgary für Banff, Vancouver für Whistler und die Küste, Montreal oder Québec für den Osten. Buche im Winter einen Mietwagen mit Winterreifen oder nutze Shuttles und Züge, die auch bei Schnee zuverlässig fahren.

Häufige Fragen zu Kanada im Januar

Ist Januar eine gute Reisezeit für Kanada?

Ja, für Wintersport, Nordlichter und Schneelandschaften ist der Januar ideal. Im Landesinneren hat es -15 °C am Tag und -23 °C in der Nacht, an der Pazifikküste in Victoria dagegen milde 7 °C.

Wie kalt ist es im Januar in Kanada?

Im weiten Landesinneren liegen die Tage im Januar bei -15 °C und die Nächte bei -23 °C. Vancouver erreicht 1 °C, Victoria 7 °C. Die Sonne scheint rund 3 Stunden am Tag.

Was kann man im Januar in Kanada unternehmen?

Skifahren in Banff und Whistler, Nordlichter in Yellowknife und im Yukon, Hundeschlittentouren, Eislaufen auf zugefrorenen Seen, die vereisten Niagarafälle und Winterabende in der Altstadt von Québec.

Wie ist das Wetter in Kanada im Januar?

Kalt, trocken und oft klar. An 9 Tagen fällt Niederschlag, zusammen 29 Millimeter, im Inland fast immer als Pulverschnee. An der Westküste um Vancouver fällt der Niederschlag häufiger als Regen.

Welcher Monat ist wärmer, Januar oder Februar?

Der Februar ist mit -14 °C am Tag um einen Grad wärmer als der Januar. Er bringt außerdem 6 Sonnenstunden statt 3 und ist mit 6 Niederschlagstagen der trockenste Monat des Jahres.

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iFoto: Chris Woodrich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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