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Sardinien

28 °C am Tag

Urlaub auf Sardinien im September

Veröffentlicht am 29. September 2026 · UrlaubWow Redaktion

Im September erwarten dich auf Sardinien tagsüber im Schnitt 28 °C und nachts 17 °C. Die Sonne scheint rund 8 Stunden am Tag, regen fällt an 7 Tagen im Monat.

Der September gehört zur besten Reisezeit auf Sardinien (Mai bis Oktober).

7 Tage Sardinien im September, Kultur, ab München

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Tagsüber im September
28 °C
Sonne pro Tag
8 h
Flug ab München, direkt
ca. 1 h 48

Sardinien im September: Wetter und Temperaturen

Der September ist auf Sardinien Spätsommer in seiner schönsten Form. Tagsüber erreichst du im Schnitt 28 °C, nachts angenehme 17 °C. Die Sonne scheint rund 8 Stunden am Tag. An 7 Tagen fällt Regen, zusammen 37 Millimeter, meist als kurzes Gewitter am Nachmittag, nach dem die Luft wieder klar ist.

Sardinien
Sardinien

Unter den 170 italienischen Zielen mit Klimadaten steht Sardinien im September auf Platz 5. Wärmer sind Syrakus mit 30 °C und Sizilien mit 29 °C, gleichauf liegen Apulien, Ostuni und die Basilikata mit 28 °C. Die Insel gehört damit zu den wärmsten Regionen des Landes.

In der Jahreswertung nach Wärme belegt der September Platz 4, und er gehört zur besten Reisezeit, die auf Sardinien von Mai bis Oktober reicht. Das Meer hat nach dem langen Sommer noch Hochsommerwärme gespeichert, die Strände werden ruhiger, und die Preise sinken nach dem August.

Der September im Vergleich

Im August ist es wärmer mit 33 °C am Tag; im Oktober ist es kühler mit 24 °C am Tag.

Klima nach Monat
MonatJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Tag °C131417202430333328241814
Nacht °C5569121720201714106
Sonne h/Tag4668101112118644
Regentage99977313781210
Klima: NASA POWER 2006 bis 2025, Meer: NOAA OISST 1991 bis 2020. Tag und Nacht sind mittlere Höchst- und Tiefstwerte, Sonne in Stunden pro Tag.

Wo ist es im September in Italien am wärmsten?

Am wärmsten ist es im September in Syrakus mit 30 °C, danach folgen Gargano mit 29 °C und Tarent mit 28 °C.

Vergleich mit August und Oktober

Gegenüber dem August wird es im September um 4 Grad kühler am Tag, von 33 °C auf 28 °C, und es regnet an 3 Tagen mehr. Die Nächte sinken von 20 °C auf 17 °C, die Sonne scheint 8 statt 11 Stunden. Die drückende Hitze des Hochsommers weicht einer angenehmen Wärme, die auch Ausflüge ins Inselinnere möglich macht.

Basilica San Gavino
Basilica San Gavino
iFoto: Photo2023 · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

Der Oktober ist noch einmal 4 Grad kühler, mit 24 °C am Tag, 14 °C in der Nacht, 6 Sonnenstunden und 8 Regentagen. Er ist ein schöner Monat zum Wandern, das Meer kühlt dann aber langsam ab.

Ende September nähern sich die Werte schon dem Oktober. Wer möglichst warm baden möchte, reist in der ersten Monatshälfte. Wer Wanderungen, Radtouren und Kultur mit ein paar Badetagen verbinden will, ist in der zweiten Hälfte bestens aufgehoben.

iFoto: Carlo Pelagalli · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Baden im September: Costa Smeralda bis Villasimius

Im September ist das Meer rund um Sardinien vom Sommer aufgeheizt, und die Buchten sind entspannter als im August. An der Ostküste zwischen San Teodoro und Orosei reihen sich lange Sandstrände mit Lagunen, in denen Flamingos stehen. Capo Comino hat die schönsten Dünen dieses Abschnitts, der Strand von Berchida liegt in einem Schutzgebiet.

auf SardinieniFoto: Sailko · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons

Im Nordosten lockt die Costa Smeralda mit Granitfelsen und klarem Wasser, davor liegt der Nationalpark La Maddalena mit Inseln und Buchten, die du per Boot erkundest. Im Süden umgibt ein Meeresschutzgebiet Villasimius mit Stränden wie Punta Molentis, und auf der Sinis-Halbinsel im Westen liegen die berühmten Strände aus Quarzkörnern, die wie Reis aussehen.

Für einige besonders beliebte Buchten wie Cala Coticcio reservierst du den Besuch online, dort wird bis September oder Oktober eine kleine Gebühr von 3 Euro erhoben.

Bootsausflüge, Klettern und Kanu im Spätsommer

Der Golf von Orosei ist das Ziel für einen Bootstag. Steile Klippen, Grotten und Buchten wie Cala Luna und Cala Goloritzé erreichst du am besten vom Wasser aus, ab Cala Gonone oder Arbatax. Im Nordwesten führt eine Treppe am Capo Caccia hinab zur Neptungrotte, einer Tropfsteinhöhle direkt am Meer.

auf SardinieniFoto: Sandrino 14 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Ostküste mit ihren Kalkwänden über dem Meer ist ein Kletterrevier, das im September wieder angenehme Temperaturen hat. Im Norden bietet Capo Testa bizarre Granitformationen, zwischen denen du auf Rundwegen kraxelst und in kleine Buchten hinabsteigst.

Bei Valledoria mündet der Coghinas ins Meer, der zweitgrößte Fluss der Insel. Kanutouren starten an den Thermalquellen von Casteldoria und gleiten gemächlich zur Küste, ein ruhiger Kontrast zu den Tagen am Strand.

Cala Fighera vista panoramica
Cala Fighera vista panoramica
iFoto: MarcoMancosu · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Feste und Weinlese im September

Am ersten Wochenende im September laufen in Cabras Hunderte Männer in weißen Gewändern barfuß mit einer Heiligenstatue zum Dorf San Salvatore di Sinis, die Corsa degli Scalzi. Am Tag darauf geht es im gleichen Lauf zurück. Das Fest erinnert an die Rettung der Statue vor Piraten und gehört zu den eindrucksvollsten Traditionen der Insel.

Im Hinterland beginnt die Weinlese. Rund um Jerzu und Mamoiada wird der kräftige Cannonau geerntet, im Norden der frische Vermentino di Gallura. Viele Kellereien laden zu Verkostungen ein, und in den Dörfern der Barbagia öffnen im Herbst Häuser und Höfe ihre Türen für Besucher.

Ganz in der Nähe von Cabras liegen die Ruinen von Tharros, 15 Kilometer westlich von Oristano, und die Kirche San Giovanni di Sinis, deren Anfänge ins 5. Jahrhundert reichen.

Nuraghen und Städte ohne Hitze

Bei 28 °C statt 33 °C sind Besichtigungen im Landesinneren wieder angenehm. Die Nuraghe Su Nuraxi bei Barumini ist eine gewaltige Festungsanlage aus der Bronzezeit und gehört zum Welterbe der UNESCO. Überall auf der Insel siehst du die Steintürme der Nuraghier, deren Kultur bis heute Rätsel aufgibt.

Die Phönizier legten Tharros im 11. bis 8. Jahrhundert vor Christus als Handelshafen an, heute gehst du zwischen Thermen, Tempeln und Säulen direkt am Meer.

In Cagliari lohnt das Viertel Castello mit Altstadt, Kathedrale und Museumszitadelle, am Abend bummelst du zur Bastion Saint Remy mit Blick über die Stadt. Alghero im Nordwesten verbindet katalanische Altstadt, Stadtmauer am Meer und Korallenschmuck.

Costa Smeralda
Costa Smeralda
iFoto: Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Schon angefangen

Deine Reise auf Sardinien

  • 28 °C am Tag im September
  • ab München ca. 1 h 48
  1. Tag 1

    Ankunft in Cagliari

    Flug ab München in 1 h 48, nonstop. Ankommen, erster Abend am Hafen oder im Zentrum.

  2. Tag 2

    Golden Beach Cagliari

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  3. Tag 3

    Aquadream

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  4. Tag 4

    Orto Botanico

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  5. iFoto: János Korom Dr. >17 Million views from Wien, Austria · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons

    Tag 5

    Weiter nach Olbia

    Neuer Standort für die nächsten Tage, Olbia zu Fuß entdecken.

  6. Tag 6

    Parco Aymerich

    Früh losgehen, Wasser und festes Schuhwerk mitnehmen.

  7. Tag 7

    Letzter Morgen und Rückflug

    Ein letzter Spaziergang, dann zurück nach München.

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Wetter auf Sardinien Monat für Monat

So kommst du hin

Am schnellsten bist du ab München auf Sardinien, in ca. 1 h 48 per Direktflug. Direktflüge starten an 9 deutschen Flughäfen. Der nächste Flughafen ist Cagliari Elmas Airport (CAG), 83 km entfernt.

  • CAGCagliari Elmas Airport83 km bis zum Ziel
Flugzeiten ab deutschen Flughäfen
AbFlugzeitNachDirektflug
München MUCca. 1 h 48CAGDirekt
Stuttgart STRca. 1 h 49CAGDirekt
Karlsruhe/Baden-Baden FKBca. 1 h 50CAGDirekt
Nürnberg NUEca. 1 h 56CAGDirekt
Frankfurt-Hahn HHNca. 1 h 59CAGDirekt
Frankfurt FRAca. 2 hCAGDirekt
Düsseldorf DUSca. 2 h 10CAGDirekt
Weeze NRNca. 2 h 13CAGDirekt
Hamburg HAMca. 2 h 27CAGDirekt
Friedrichshafen FDHca. 1 h 42CAG
Memmingen FMMca. 1 h 44CAG
Saarbrücken SCNca. 1 h 54CAG
Köln/Bonn CGNca. 2 h 06CAG
Erfurt-Weimar ERFca. 2 h 07CAG
Dresden DRSca. 2 h 11CAG
Dortmund DTMca. 2 h 11CAG
Paderborn/Lippstadt PADca. 2 h 11CAG
Leipzig/Halle LEJca. 2 h 12CAG
Münster/Osnabrück FMOca. 2 h 16CAG
Hannover HAJca. 2 h 18CAG
Berlin BERca. 2 h 20CAG
Bremen BREca. 2 h 22CAG
Rostock-Laage RLGca. 2 h 30CAG

Flugzeiten geschätzt aus Entfernung, Direktverbindungen laut OpenTravelData.

Sardisch essen im September

Die sardische Küche ist herzhaft und stark vom Hirtenleben geprägt. Zu jedem Essen gehört Pane Carasau, das hauchdünne Fladenbrot, mit Olivenöl beträufelt als Guttiau. Malloreddus, kleine muschelförmige Nudeln, kommen mit Tomaten und Wurst auf den Tisch, Fregola, die kugeligen Grießperlen, mit Muscheln.

An der Küste isst du Bottarga, den getrockneten Rogen der Meeräsche, über Pasta gerieben. Zum Dessert gibt es Seadas, frittierte Teigtaschen mit Käse und Honig, und Torrone aus Mandeln. Den Abschluss macht ein Glas Mirto, der Likör aus Myrtenbeeren.

Im September sind die Märkte voll mit Feigen, Trauben und Tomaten, und in den Agriturismi im Hinterland wird Spanferkel über offenem Feuer gebraten.

Packliste für Sardinien im September

Pack Sommerkleidung, Badesachen und Schnorchelausrüstung für die Buchten. Für die Abende mit 17 °C und Bootsfahrten reicht ein leichter Pullover.

auf SardinieniFoto: Mentnafunangann · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Für Wanderungen, Capo Testa und die Treppe zur Neptungrotte brauchst du feste Schuhe. Bei 8 Sonnenstunden täglich bleibt Sonnenschutz wichtig.

  • Badesachen, Schnorchel und Badeschuhe
  • Leichter Pullover für Abende und Bootstouren
  • Feste Schuhe für Klettersteige und Wanderwege
  • Sonnencreme und Hut
  • Handy mit Reservierung für geschützte Strände
Tempio Pausania
Tempio Pausania
iFoto: Benoît Prieur · CC0 · Wikimedia Commons

Zehn Tage Sardinien im September

Starte im Norden mit drei Tagen an der Costa Smeralda: ein Bootstag im Archipel La Maddalena, ein Nachmittag an Capo Testa. Dann fährst du an die Ostküste nach Cala Gonone und bleibst drei Nächte, mit Bootsausflug in den Golf von Orosei und einer Weinprobe in der Barbagia.

Über Barumini mit der Nuraghe Su Nuraxi geht es in den Westen nach Cabras, wo du am ersten Septemberwochenende die Corsa degli Scalzi erlebst, und nach Tharros. Die letzten beiden Tage gehören Cagliari und den Stränden von Villasimius.

Anreise nach Sardinien im September

Im September gilt der Sommerflugplan. Ab Stuttgart fliegst du direkt in 1 h 49 nach Cagliari Elmas. Ab Frankfurt dauert der Flug 2 h. Ab Nürnberg bist du in 1 h 56 dort. Ab Düsseldorf rechnest du mit 2 h 10, ab Hamburg mit 2 h 27.

Flugzeiten nach Sardinien

  • ab München1 h 48nonstop
  • ab Stuttgart1 h 49nonstop
  • ab Karlsruhe/Baden-Baden1 h 50nonstop
  • ab Nürnberg1 h 56nonstop

Der Flughafen Cagliari liegt im Süden, 83 Kilometer vom Mittelpunkt der Insel entfernt. Für den Norden fliegen viele nach Olbia oder Alghero. Mit dem eigenen Auto erreichst du Sardinien per Fähre ab Genua, Livorno oder Civitavecchia.

Häufige Fragen zu Sardinien im September

Wie ist das Wetter auf Sardinien im September?

Im September hat Sardinien im Schnitt 28 °C am Tag und 17 °C in der Nacht. Die Sonne scheint rund 8 Stunden täglich, an 7 Tagen fällt Regen, meist als kurzes Gewitter.

Wie ist das Wetter auf Sardinien Ende September?

Ende September nähern sich die Werte dem Oktober, der 24 °C am Tag und 14 °C in der Nacht bringt. Die Tage bleiben sonnig und warm, die Abende werden frischer.

Kann man im September auf Sardinien baden?

Ja, das Meer ist im September nach dem langen Sommer noch warm. Die Strände an der Costa Smeralda, zwischen San Teodoro und Orosei und bei Villasimius sind nach dem August deutlich ruhiger.

Lohnt sich ein Urlaub auf Sardinien im September?

Ja, der September gehört zur besten Reisezeit. Mit 28 °C statt 33 °C wie im August verbindest du Badetage mit Bootsausflügen, Nuraghen und der Weinlese im Hinterland.

Was ist im September auf Sardinien los?

Am ersten Septemberwochenende findet in Cabras die Corsa degli Scalzi statt, ein Barfußlauf in weißen Gewändern. Im Hinterland beginnt die Weinlese mit Cannonau und Vermentino.

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iFoto: CinemaCentralEurope · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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